Smoky schreibt – und kommt nicht weiter

Liebe Leserin, lieber Leser,

solange es Menschen gibt, solange gibt es Geschichten. Sie wurden von Mund zu Ohr weitergegeben, auf Höhlenwände gemalt, und irgendwann wurden die Worte aufgeschrieben. Besondere Geschichten wie die Evangelien wurden reich verziert und standen nur hohen Würdenträgern wie Bischöfen und Äbten oder sehr reichen Männern zur Verfügung. Eines dieser reich verzierten Evangelien ist das Book of Kells, das im Trinity College, Dublin, Irland, ausgestellt ist – hinter Glas und gut bewacht. Das Kopieren dieser Bücher war langwierig und teuer, musste doch alles per Hand geschrieben werden. Und wehe, der Schreiber verschrieb sich!

Dann kam Johannes Gutenberg und erfand den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Eine Revolution! Plötzlich konnten von einer Seite mehrere Exemplare gedruckt werden, ohne großen Aufwand. Die Reproduktion des geschriebenen Wortes wurde viel einfacher und kostengünstiger. Immer mehr Menschen konnten sich ein Buch leisten. Immer mehr Menschen lernten Lesen und Schreiben. Der Bedarf an immer neuen Geschichten und Büchern stieg.

So lange ich mich erinnern kann, lese ich.
Seit ich Teenager bin, schreibe ich Tagebuch (wenn auch mit Unterbrechungen).
Als Schülerin hatte ich viele Brieffreundschaften.
Ich hatte einen Bürojob.
Seit ein paar Jahren führe ich meinen Kalender wieder handschriftlich.

Worte auf Papier gehören für mich zum Leben dazu wie Essen, Trinken, Schlafen und Lieben. Sie sind essentiell. Ich versuche, dieses Gefühl an meine Kinder weiterzugeben, was mir bislang wohl auch recht gut gelungen ist: Mein großer Sohn verschenkt an einen langjährigen Freund und an meinen Mann seit ein paar Jahren zum Geburtstag und zu Weihnachten Fortsetzungsgeschichten, die auf die Beschenkten zugeschnitten sind. Beide Kinder lesen und gehen gern mit mir in die örtliche Buchhandlung oder Bücherei zum Stöbern. Und wir gehen NIE ohne mindestens ein Buch wieder raus. Ein Buch pro Person natürlich.

Seit ein paar Monaten gehe ich mit einer Idee schwanger: ein eigenes Buch. Zur Zeit stehe ich noch ganz am Anfang meiner Reise und ich habe keine Ahnung, wo mich diese Reise hinführen wird. Werde ich am Ende mein eigenes Buch in Händen halten? Das wäre ein Traum! Doch bis zur Erfüllung dieses Traums ist es ein weiter Weg, das ist mir bewußt. Und ich bin grade etwas ratlos, weshalb ich meine werte Leserschaft um Unterstützung bitte:

Meine Idee habe ich grob umrissen im Kopf und den Anfang der Geschichte bereits geschrieben. Ja, der Anfang ist grottenschlecht und ich werde mein bisher verbrochenenes gründlich überarbeiten müssen. Das ist mir durchaus klar.

Gestern Abend habe ich begonnen, Charakterbögen für meine Protagonisten zu erstellen. Die Vorlage, die ich dafür verwendet habe, fand ich auf http://deinbuchschreiben.de Diese Charakterbögen führen mir vor Augen, dass ich zunächst noch viel an meinen Charakteren feilen sollte, um sie plastisch in der Geschichte zum Leben erwecken zu können. Auch ist mir aufgefallen, dass ich summa summarum viel zu viele Charaktere habe. Andererseits spielt die Geschichte an einer Schule, von daher …

Worum es mir geht und worum ich Euch bitte:

  • Könnt Ihr mir Tipps geben?
  • Was muss ich unbedingt beachten?
  • Wo finde ich Informationen, die mich auf den richtigen Weg bringen können? Am Ende des Beitrags ist eine Link-Liste, was ich bereits gefunden habe.
  • Wie kann ich mich motivieren, am Ball zu bleiben?

Ich weiß, meine Fragen sind sehr allgemein gefasst. Trotzdem hoffe ich, Ihr könnt mir ein wenig auf die Sprünge helfen. Zur Zeit habe ich nämlich das Gefühl, in der Luft zu hängen.

Und jetzt hole ich mir erstmal einen Kaffee und bastel weiter Charaktere.

Lieben Gruß,
Eure

Bislang habe ich auf folgenden Seiten gelesen:
https://storyanalyse.de/https://deinbuchschreiben.de/https://www.die-schreibtrainerin.de/buch-schreiben/https://www.piper.de/in-sechs-einfachen-schritten-zum-eigenen-romanhttps://marie-grasshoff.de/category/autorentipps/

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